Tanzania: Art!

Bildende Kunst aus Tansania / Tanzanian Visual Art

  • Suleiman Binda, o.T., o.J., Acryl auf Leinwand, 139 x 212 cm
  • Evarist Chikawe, Friendship, 2024, 60 x 80 cm, Acryl auf Leinwand
  • Haji Chilonga, New Baby Born, 2023, Acryl auf Leinwand, 170 x 120 cm
  • Aggrey Mwasha, Family, Nafasi, Acrylic on canvas, 103 x 69 cm
  • Malulu Vita, Massai Market, 2017, Öl auf Leinwand
  • Jennifer Msekwa, Mwani 3 (Algen 3), 2023, 60 x 50 cm, mixed media on canvas
  • Happy Robert, Together, o.J., Acryl auf Leinwand, 100 x 90 cm
  • Undare Mtaki, Pango la Kombolela, 2022, Acryl und Sand auf Leinwand, 89 x 119 cm, 1.500 €
  • Nimrod Hanai 01
  • Paul Ndunguru, River, o.J., Acryl auf Leinwand, 150 x 100 cm, 900 €
  • Aggrey Mwasha, Playing time, 128 x 105 cm, acrylic on canvas
  • James Haule, Maasai Women, 2024, 72 x 92 cm, Acryl auf Leinwand, 700 €
  • Raza, Peasant Women, 2008, 98 x 124 cm, Acryl auf Leinwand, 1500 €
  • Medy Maubaka, o.T., 2023, Acryl auf Leinwand, 76 x 76 cm, 500 €
  • Lutengano Mwakisopile, Tailor, 2024, Acrylic and Mixed Media on Canvas, 70 x 70 cm, 700 €


(Celle, Juli 2024)

Wie die Ausstellung funktionieren wird

Die Wanderausstellung wird unter dem Titel „Weltkunst aus Tansania!“ mit dem Untertitel „Mehr als Tingatinga“ beworben. Sie wird in Kooperation mit lokalen Afrika- bzw- Tansania-Vereinen, Geschäften, Initiativen, Institutionen, Schulen, Gemeinden oder Stiftungen ausgerichtet und voraussichtlich im Dezember erstmals gezeigt. 

In Kooperation mit dem sozialen Start-Up Asante Sanaa und dem Kölner Verein Zaidi ya Mipaka, die beide jeweils zwei Werke von auch auf tanzaniart.de vertretenen Künstlern zur Verfügung stellen, kommen dafür derzeit 47 Werke von 22 Künstler:innen infrage. Welche Bilder und Künstler:innen sich genau bei welcher Ausstellung vorstellen, kann sich von Ort zu Ort verändern, die Ausstellung wird im Laufe der Zeit evtl. nachbestückt.
Die jeweilige Ausstellung soll i.d.R. Freitag Abend oder am Wochenende mit einer Vernissage starten und mindestens eine Woche lang gezeigt werden. Längere Ausstellungsdauern sind willkommen, auch Finissagen sind möglich. Zu den Öffnungszeiten muss die Kooperationspartnerin – die lokale Initiative – eine Aufsicht stellen.
Hängung und Abnahme erfolgt gemeinsam mit der lokalen Initiative, die Helfer:innen stellen muss. Die meisten Werke werden gerahmt bzw. provisorisch gespannt sein. Eine Handvoll sind derart groß, dass sie nur „nackt“ an einer straff gespannten Schnur hängend ausgestellt werden können. Alle Werke sind in einem Kombi bzw. Van transportierbar.
Bei enger Hängung wird eine Seitenlänge der Ausstellungswände von mindestens 55 m benötigt. Die Bilder können professionell an Bilderleisten mit Bilderseilen und Hängehaken, genausogut auch provisorisch an Nägel gehängt werden. Um Raum zu sparen, ist auch eine Anordnung übereinander möglich. In diesem Fall reduziert sich die Mindestlänge der Ausstellungswände auf ca. 40 m.
In einer abgespeckten Version werden 30 Werke von 21 Künstler:innen gezeigt. Diese „kleine“ Ausstellung benötigt ca. 37 m Ausstellungswand, bei Übereinander-Hängung ca. 25 m.
Fehlt es an Raum, lassen sich ggf. auch wechselnde Auszüge aus der Ausstellung präsentieren. Auch eine kurzfristige Ausleihe einer kleineren Anzahl von Bildern ist denkbar.
Alle Werke werden zum Verkauf stehen. Allerdings sollen verkaufte Bilder am jeweiligen Ort i.d.R. bis zum Ende der Ausstellung hängen bleiben. Käufer:innen sollen bestärkt werden, das Werk in der Ausstellung zu belassen. Der Verkaufserlös wird nach Abzug eines Unkostenbeitrags an die/der Künstler:in transferiert. Da jedes Werk ähnliche Unkosten (Transport aus Tansania, Rahmung, Vermarktung) erzeugt, wächst der Anteil, den der/die Künstler:in erhält, mit der Höhe des Verkaufspreises von mindestens 40% auf bis zu mehr als 80%. Buchhaltungspflichten entstehen der lokalen Initiative nicht, auch keine Einnahmen. Gleichwohl kann natürlich parallel zur Ausstellung um Spenden geworben werden.
An den Kosten der Ausstellung in Deutschland – Transporte, Materialkosten vor Ort, Vortrags-Honorare – sind die Künstler:innen nicht beteiligt. Diese Kosten werden vom Veranstalter (tanzaniart.de) und den lokalen Kooperationspartnern aufgebracht. Dafür können Sponsoren eingeworben und Förderanträge gestellt werden. Wir gehen von Kosten pro Ausstellung aus, die folgendermaßen aussehen:
Anmietung Transportfahrzeug                                          200 €
Treibstoffkosten Celle – Ausstellungsort                         50-200 €
Materialkosten vor Ort                                                         150 €
ggf. Übernachtungskosten                                                 200 €
ggf. Vortragshonorar                                                             500 €
Transportkosten fallen pro Ausstellung möglichst nur für einen Weg an. Der Abtransport wird dann als Weitertransport zur nächsten Ausstellung organisiert und dort verrechnet. Übernachtungskosten fallen an, wenn keine private Unterkunft angeboten wird.
Bei Förderanträgen sollten nach Absprache Transportkosten für den Hin- und Rücktransport (600 €), Hotelkosten (250 €), Spesen (100 €) und Vortragshonorare (500 €) angesetzt werden. Teilbeträge werden ggf. zurückerstattet oder der Kooperationspartnerin gespendet.

Einladungen an teilnehmende Künstler:innen sind nur in Ausnahmefällen und bei voller externer Kostendeckung geplant. 

Wer sich für die Ausstellung interessiert, wende sich an uns und teile uns unverbindlich eine zeitlichen Vorstellung mit. Bei Förderanträgen stehen wir gern beratend zur Seite. Mögliche Sponsoren sollten lokal angesprochen werden.
Zwischen einer lokalen Initiative als Ausrichterin und dem Organisator tanzaniart.de wird es einen knappen Kooperationsvertrag geben.


(Celle, July 2024)

How the exhibition functions

The traveling exhibition is promoted under the title “World Art from Tanzania” with the subtitle “More than Tingatinga!”. It will be organized in cooperation with local Africa or Tanzania associations, shops, initiatives, institutions, schools, communities or foundations and is expected to be shown for the first time in December.
47 works by 22 artists are currently eligible. Exactly which images and artists are presented at which exhibition can change from place to place; the exhibition may be updated over time.
The respective exhibition should usually start with a vernissage on Friday evening or at the weekend and be shown for at least a week. Longer exhibition periods are welcome, and finissages are also possible. The cooperation partner – the local initiative – must provide supervision during opening hours.
Hanging takes place together with the local initiative, which has to provide the helpers. All works can be transported in a station wagon or van.
When hanging closely, the exhibition walls need a side length of at least 55 m. The pictures can be hung professionally on picture rails with picture ropes and hanging hooks, or also temporarily on nails. To save space, they can also be arranged one above the other. In this case, the minimum length of the exhibition walls is reduced to approx. 40 m.
In a scaled-down version, 30 works by 21 artists are shown. This “small” exhibition requires approx. 37 m of exhibition wall, or approx. 25 m if hung one on top of the other.
If there is not enough space, changing excerpts from the exhibition can also be presented.

All works will be for sale. However, sold pictures should generally remain at the respective location until the end of the exhibition. Buyers should be encouraged to leave the work in the exhibition. The proceeds from the sale will be transferred to the artist after deducting a contribution to expenses (compare "conditions"). Since each work generates similar expenses (transport from Tanzania, framing, marketing), the share that the artist receives increases with the sales price from at least 40% to up to more than 80%. The local initiative does not incur any accounting obligations, nor any income. Nevertheless, donations can of course be solicited parallel to the exhibition.
The artists are not involved in the costs of the exhibition in Germany – transport, material costs on site, lecture fees. These costs are covered by the organizer (tanzaniart.de) and the local cooperation partners. Sponsors can be acquired and funding applications can be submitted.

Invitations to artists participating are only planned in exceptional cases and if external costs are fully covered.


(Celle/Münster, Juli 2024)

Wanderausstellung nimmt Form an

Rund 40 Leihgaben tansanischer Meister:innen liegen derzeit bereit, um ab Dezember gut zwei Jahre lang durch Deutschland zu touren. In Kooperation mit örtlichen Tansania- oder Afrika-Initiativen werden wir die Wanderausstellung "Weltkunst aus Tansania - Mehr als Tingatinga!" dann an möglichst vielen Orten zeigen. Mit Meisterweken von zeitgenössischen 22 Maler:innen Tansanias: 

RAZA Mohamed (*1946) - MUZU Sulemanji (*1950) - James HAULE (*1968) - Haji CHILONGA (*1969) - Aggrey MWASHA (*1969) - Paul NDUNGURU (*1971) - Yussuf BAYUU (*1972) - Shelina KHIMJI (*1973) - LUTE Mwakisopile (*1973) - Evarist CHIKAWE (*1974) - Vita MALULU (*1976) - Suleiman BINDA (*1979) - Cuthbert SEMGOJA (*1979) - JAMAL Mohammed (*1983) - Nimrod HANAI (*1983) - MEDY Maubaka (*1986) - Masoud KIBWANA (*1988) - HAPPY Robert (*1989) - Sarah AL-BAITY (*1992) - Undare MTAKI (*1993) - Athuman Hamis OCHU (*1996) - Annah NKYALU (*1997)
Zu diesem erlesenen, aber doch recht männerlastigen Feld sollen auch Jennifer MSEKWA (*1995) und Lilian MUNUO (*1997) noch hinzustoßen. Deren Werke allerdings liegen derzeit  in Dar es Salaam. Sie sind nicht rollbar und deshalb nur schwer transportierbar. So suchen wir zur Zeit nach Möglichkeiten, wie wir die Werke nach Deutschland bekommen. Auch zwei Werke des Doyen der modernen Malerei Tansanias, Prof. Elias Jengo (*1936), sind beim Freundeskreis Bagamoyo angefragt. Abwarten.
Die Ausstellungsvorbereitungen konzentrieren sich derzeit auf die Rahmung der Leinwände, auf die Suche nach Kooperationspartnern und die Erarbeitung eines Zeitplans. Wer Interesse hat,  die Show auch in die eigene Region zu holen, kontaktiere uns! An Ausstellungsfläche werden  im besten Fall etwa 55 m Ausstellungswand, mindestens aber 25 m benötigt. Für die entstehenden Kosten von einigen hundert Euro können ggf. Förderanträge gesetellt werden, bei deren Erabeitung wir Hilfe anbieten.
Den aktuellen Katalog zur Ausstellung finden Sie hier. Eine Übersicht über die Ausstellungs-Orte und Zeiträume veröffentlichen wir im Herbst.

(Celle + Muenster, July 2024)

Traveling exhibition is taking shape
Around 40 lendings from Tanzanian masters are currently ready to tour Germany for a good two years starting in December. In cooperation with local Tanzania or Africa initiatives, we will show the traveling exhibition "World Art from Tanzania - More than Tingatinga!" then in as many places as possible. With masterpieces by 22 contemporary painters from Tanzania (see above).
Jennifer Msekwa (*1995) and Lilian Munuo (*1997) are also expected to join this select, but rather male-oriented field. However, their works are currently still in Dar es Salaam. They cannot be rolled and are therefore difficult to transport. We are currently looking for ways to get the works to Germany. Two works by the doyen of modern painting in Tanzania, Prof. Elias Jengo (*1936), are also still in demand. Wait.
Preparations for the exhibition are currently concentrating on framing the canvases, finding cooperation partners and developing a schedule. If you are interested in bringing the show to your own region, please contact us! In the best case scenario, around 55 m of exhibition wall space is required, but at least 25 m is necessary. For the resulting costs of a few hundred euros, funding applications can be submitted, which we can offer help with.
You can find the current catalog for the exhibition here (sorry, it's in German only, as most of the audience will be). We will publish an overview of the exhibition locations and periods in autumn.


(Mai 2024)

Tansanias Malerei: Mehr als Tingatinga!

Ende 2024 soll sie starten: Die erste umfassende Ausstellung zeitgenössischer tansanischer Malerei in Deutschland. Sie soll gezeigt werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Tansania-Initiativen. Wer daran beteiligt ist, wird sich im Laufe des Sommers zeigen. Wie halten Sie hier auf dem Laufenden. Wenn Sie möchten, dass die als Wanderausstellung ohne viel technischen Aufwand geplante Show auch zu Ihnen kommt, kontaktieren Sie uns bitte.

Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!

(May 2024)
Paintings from Tanzania: More than Tingatinga!

It is scheduled to start at the end of 2024: The first comprehensive exhibition of contemporary Tanzanian painting in Germany. It will be shown in close collaboration with local initiatives. Who will be involved will become clear over the summer. We will keep you up to date here.

Please visit this page again soon. Thank you for your interest!


(März 2024)

Wanderausstellung in Deutschland geplant:
Großes Künstlertreffen in Dar

Ende Februar luden wir Dutzende tansanische Künstler:inne zu persönlichen Treffen in Stonetown, Dar es Salaam und Bagamoyo ein. Bei einem gemeinsamen Dinner in Dar kamen am 26. Februar 15 großartige Künstler:innen zusammen: Evarist Chikawe, Haji Chilonga, George Nyandiche, Malulu Vita, Raza Mohammed, Masoud Kibwana, Aggrey Mwasha, Barnabas Mnamba, Cuthbert Semgoja, Sarah al Bait, Annah Nkyalu, Paul Ndunguru, Thobias Minzi, James Haule und Mac Sawaya. In den Tagen tauschten wir uns auch einmal mehr intensiv mit Prof. Elias Jengo aus, daneben gab es persönliche Treffen mit Muzu Suleimanji, Mikidadi Bush sen., Gadi Ramadhani, Undare Mtaki und Shelina Khimji. Dullah Wise erreichten wir am Telefon in seiner Künstlerresidenz auf Gibb's Farm, Safina Kimbokota mitten im Dienst in Dar. In Zanzibar hatten wir zuvor schon u.a. Yussuf Bayuu, Nimrod Hanai, Jamal Mohammed, Suleiman Binda und "Professor" Kola getroffen. Drei Künstler:innen aus Arusha - Vensa Temu, Jennifer Msekwa, Lilian Munuo - sind ebenfalls eingebunden in unsere Planungen. Eingeladen sind auch Steve Mchomvu, Medy Maubaka, Happy Robert und Max Kamundi, die sich am tanzaniart.de-Projekt beteiligen und Werke in der Galerie vorstellen.
Bislang haben rund 30 zeitgenössische Maler:innen signalisiert, sich an einer geplanten Wanderausstellung unter dem Titel "Malerei in Tansania - weit mehr als Tingatinga!" zu beteiligen. Dafür beginnen wir im Sommer mit der Suche nach geeigneten Ausstellungsorten - Vorschläge sind jederzeit willkommen! Die Ausstellung wird in den nächsten Jahren durch Deutschland und ggf. auch die Schweiz, Luxemburg und Österreich ziehen.

(March 2024)

Traveling exhibition planned in Germany:
Big artist meeting in Dar

At the end of February, we invited dozens of Tanzanian artists to face-to-face meetings in Stonetown, Dar es Salaam and Bagamoyo. At a dinner in Dar on February 26th allone, 15 great artists came together: Evarist Chikawe, Haji Chilonga, George Nyandiche, Malulu Vita, Raza Mohammed, Masoud Kibwana, Aggrey Mwasha, Barnabas Mnamba, Cuthbert Semgoja, Sarah al Bait, Annah Nkyalu, Paul Ndunguru, Thobias Minzi, James Haule and Mac Sawaya. During the days we once again personally exchanged ideas intensively with Prof. Elias Jengo, and there were also meetings with Muzu Suleimanji, Mikidadi Bush Sr., Gadi Ramadhani, Undare Mtaki and Shelina Khimji. We reached Dullah Wise on  phone at his artist residence at Gibb's Farm, Safina Kimbokota in the middle of duty in Dar. We had already met in Zanzibar, among others, Yussuf Bayuu, Nimrod Hanai, Jamal Mohammed, Suleiman Binda and "Professor" Kola. Three artists from Arusha - Vensa Temu
Jennifer Msekwa, Lilian Munuo - are also involved in the exhibition planning. Also invited are Steve Mchomvu, Medy Maubaka, Happy Robert and Max Kamundi, who are involved in the tanzaniart.de project and present works in the gallery.
So far, around 30 contemporary painters have signaled to contribute in the planned traveling exhibition entitled "Painting in Tanzania - far more than Tingatinga!". We will start looking for suitable exhibition locations in the summer - suggestions are always welcome! The exhibition will travel through Germany and possibly also Switzerland, Luxembourg and Austria for around two years.